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Abtastung

Wen ein Dias oder ein Schmalfilm konvertiert wird, dann wird der
transparente Film mit einem Abtastgerät abgetastet. Dabei wird jedes
einzelne Bild separat in seine Hell-Dunkel- und Farbanteile zerlegt, das
ganze Bild, Punkt für Punkt oder Zeile für Zeile. Je nachdem mit welchem
Verfahren der Film abgetastet wird.

Der Film besteht ja aus vielen Hell-Dunkel-Stellen, die über das ganze
Bild verteilt sind. Bei der Abtastung muss jede Bildstelle in seine
Helligkeits- und Farbanteile zerlegt werden. Bei einer punktweisen
Abtastung wird die Anzahl der Bildstellen durch die Auflösung bestimmt.
Bei Schmalfilmen können das mehrere hundert dpi sein, bei Dias liegen
die Werte zwischen 2.000 und 4.000 Punkte pro Inch, Dots per Inch (dpi).

Das Abtastgerät oder der Scanner kann so arbeiten, wie eine
Digitalkamera. Das einzelne Bild eines Schmalfilms wird durchleuchtet
und von einem Bildsensor umgesetzt. Bei einem anderen Abtastverfahren
rast ein einzelner Punkt eines Elektronenstrahls zeilenmäßig über das
Einzelbild. Die sich ändernden Helligkeitswerte werden hinter dem Bild
von einem Fotosensor aufgenommen.

Bei der Abtastung können riesige Datenmengen entstehen. So hat ein Dia,
das mit 4.000 dpi abgetastet wird, eine Rohdatenmenge von über 21
Millionen Bildpunkten.

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